Das Internationale Büchergericht: Heinrich Böll „Billard um halb zehn“ (online)

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6. Mai 2026, 19:00 bis 20:00 Uhr

Onlineveranstaltung via Zoom

Drei Generationen einer rheinischen Architektenfamilie werden sich an diesem 6. September 1958 versammeln, um den achtzigsten Geburtstag ihres Oberhauptes zu feiern. Heinrich Fähmel hatte 1907 den Auftrag erhalten, die Abtei St. Anton zu erbauen. Sein Sohn Robert – er spielt täglich von halb zehn bis elf im Hotel Prinz Heinrich Billard – hat als Sprengmeister der Wehrmacht diese Abtei in den letzten Kriegstagen zerstört. Der Enkel Joseph wird am Wiederaufbau beteiligt. In den Gesprächen Roberts mit dem Hotelboy, in Rückblenden und Erinnerungen seines Vaters verknüpfen sich Vergangenheit und Gegenwart, werden die Situationen der einzelnen Zeitabschnitte deutlich.

Der Grundkonflikt, den Böll dabei mit der Symbolik vom »Lamm« und vom »Büffel« thematisiert, ist der Konflikt zwischen den selbständig denkenden und handelnden einzelnen und der opportunistischen Mehrheit.

Hinweise:

    • Kostenfreie Veranstaltung.
    • Anmeldung erforderlich, maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen.
    • Die Zugangsdaten werden nach erfolgter Anmeldung zugesandt.

Anmeldung:


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